Am Morgen nach unserem Abendessen bei Kerzenschein wirkte es im Rudelhaus stiller als sonst. Meine Muskeln schmerzten vor Protest, eine dumpfe Erinnerung an das Training vom Vortag, doch in meinem Kopf schwirrte es noch immer von den Ereignissen der Nacht. Die Erinnerung an die Frau – ihr kalter, berechnender Blick – schlich sich immer wieder in meine Gedanken. Asher tauchte neben mir mit einer Tasse dampfendem Kaffee auf, sein wolfsähnliches Grinsen diesmal sanft. „Guten Morgen, Schlafmütze“, sagte er. „Hast du gut geschlafen?“ „Wie ein Murmeltier“, murmelte ich und streckte mich vorsichtig. „Obwohl jemand immer wieder in meinen Träumen auftaucht.“ Seine Augen verengten sich leicht. „Sie?“ Ich nickte widerwillig. „Ja. Die Frau von gestern Abend. Ich werde das Gefühl nicht los, dass si

