Kapitel Achtunddreißig Ich-Perspektive Schilf Ich saß in der Ecke meiner dunklen, kalten Zelle. Der Boden war hart unter mir. Die Wände rochen nach Schimmel und altem Wasser. Die Luft war feucht. Mein Körper tut immer noch weh. Mein Rücken brannte von der Peitsche. Jede Bewegung machte es noch schlimmer. Meine Hände waren voller Schnitte und getrocknetem Blut. Aber es war mir egal. Serena und Liam lebten. Caleb sagte, sie seien in der Nähe der Nordgrenze. Das bedeutete, dass ich eine Chance hatte. Eine echte Chance. Ich könnte sie zurückbekommen. Ich könnte meinen Sohn wieder halten. Ich könnte Serena sagen, dass ich nie aufgegeben habe. Ich schloss meine Augen. Nur noch zwei Nächte. Dann laufe ich. Dann kämpfe ich. Dann nehme ich sie zurück. Egal was passiert. Es ist mir egal, ob i

