Mara rümpfte erneut die Nase. Auf keinen Fall durften diese mürrischen Kerle sie „Mara“ nennen. Vor allem nicht jetzt, wo sie alles brauchte, um sie auf Distanz zu halten. Um ihre Fassung zu bewahren. Ihren Mut. Ihre Verachtung. Jeden Tag. Jeden Morgen. Jeden Morgen untersuchten sie ihren Hals. Es war beunruhigend, verstörend, der schlimmste Teil des Tages. Sie kamen jedes Mal zu zweit – zum Schutz vor ihrer vermeintlich ansteckenden menschlichen Anwesenheit, so schien es ihr in der zunehmend angespannten Unruhe. Sie forderten sie barsch auf, sich mitten ins Wohnzimmer zu stellen, den Kragen zu lockern und herunterzuklappen, damit sie ihrerseits den verblassenden Fleck beschnuppern konnten. Ihr Atem an der empfindlichen Stelle ließ ihre Haut erzittern und ein Gefühl der Anspannung in ihr

