Sie würde mit einem Vampir schlafen – allein der Gedanke ließ sie erschaudern. Doch sie hatte in ihrem Leben schon so viele Vampirfilme gesehen, dass allein die Vorstellung, tatsächlich einen zu sehen, sie erregte. Sie leckte sich die Lippen, als Roselienne eine Tür aufschloss und sie hindurchtraten. In einem Zimmer mit nur einem Fenster, in einer abgelegenen Ecke, gab es weder Glas noch einen Vorhang. Die Fensterbank unterschied sich von denen im Rest des Herrenhauses, die sie gesehen hatte. Sie war aus Stein, ebenso wie die Wände. Ein dunkles Grau, das den Raum eher wie ein Verlies als wie ein Schlafzimmer wirken ließ. Sie wusste, dass es Letzteres sein sollte, denn mitten im Zimmer stand ein massives Himmelbett. Roselienne schob sie ganz bis zum Bett, bevor sie stehen blieb. "Knie nie

