Kapitel 3

994 Words
Sirelle dachte einen Moment nach. Sie war eine übergewichtige Mutter, fast dreißig. Ihr ganzes Leben hatte sich um ihre Kinder und ihre Familie gedreht, und nun stand sie in diesem Büro, und dieser Mann sagte ihr, dass er sie – dass er sie ficken würde. Und wenn er es tat, wusste sie, dass es anders sein würde als alles, was sie je mit ihrem Mann erlebt hatte. Sie zitterte, als er sie anstarrte. „Ja, ich erlaube es dir.“ Sie nickte und sah zu, wie er breit lächelte und der Raum plötzlich kühler zu werden schien, was ihre feuchte, triefende Muschi ein wenig beruhigte. Aber nur ein wenig; sie würde sich freuen, wieder mitzumachen. „Spiel nicht mit dir selbst, bevor ich dich hole, Sirelle. Deine Muschi muss auf mich warten“, sagte er, während sie ihre Finger fester um ihre Knie krallte. Ja, sie freute sich nur allzu sehr darauf, wieder heiß zu werden und zu schmerzen. "Ja, Mr. Brinker. Das werde ich nicht." „Sag mal, Sirelle, du arbeitest doch als Krankenschwester im Kinderkrankenhaus, oder?“ Er lehnte sich wieder in seinem Stuhl zurück und begann ein zweites Mal, in dem Karteikasten auf seinem Tisch zu blättern. Sirelle nickte und biss sich auf die Lippe, während sie versuchte, das Ziehen zwischen ihren Schenkeln zu lindern. Sie war so erregt von seinem Blick, von der muskulösen Gestalt seines Körpers, dass ihre Brustwarzen sich unter ihrem Shirt verhärtet hatten, und sie fühlte sich immer noch gerötet, obwohl die kühle Luft langsam Linderung verschaffte. Langsam. „Könnten Sie sich kurzfristig etwas Zeit nehmen? Ich würde Sie gerne an einen Ort schicken, sozusagen für einen Urlaub. Einen Ort, der Ihren Bedürfnissen wirklich gerecht wird.“ Sirelle zuckte mit den Schultern: „Ich bin mir nicht sicher. Ich habe dieses Jahr keinen Urlaub genommen. Vielleicht.“ Sie weigerte sich, ihn zu fragen, was er genau damit meinte, ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Er hatte ihr im Grunde versprochen, mit ihr zu schlafen, was hatte er also noch vor? „Es gibt ein ziemlich exklusives Spa nördlich von Toronto, wohin ich schon einige Männer und Frauen wie Sie geschickt habe – solche, die einen Partner verloren haben und besondere Ansprüche an einen neuen stellen. Sie scheinen mir jemand zu sein, dem meine Hilfe dabei gut tun könnte. Ich bin sicher, Sie würden dort herzlich willkommen sein.“ Sein dunkler Tonfall ließ sie erschaudern, und sie schloss die Augen. Seine Worte trieften nur so vor Andeutungen, und sie sah bereits seinen großen, nackten und kräftigen Körper über ihrem, seinen Schwanz tief in ihrer zitternden, feuchten Muschi. Wann? Wann würde er sie ficken? "Warum würdest du das tun? Ich kenne dich doch kaum.", fragte Sirelle leise. Mit ihr zu schlafen, könnte vielleicht ein Bedürfnis von ihm befriedigen und ihr helfen, die nächsten Monate allein zu überstehen, aber sie irgendwohin zu schicken, das schien etwas über das hinauszugehen, was sie von ihrem Anwalt erwarten sollte. „Du hast es doch selbst gesagt, du musst mal richtig durchgenommen werden, und meine Liebe“, er beugte sich näher zu ihrem Kopf, und sie roch seinen Duft, würzig, berauschend, der ihre Muschi erneut erregte, „dort würdest du richtig durchgenommen werden.“ Sirelle spürte, wie ihre Röte sich erneut vertiefte, und biss sich auf die Unterlippe. „Sag mir einfach, dass du Interesse hast, und ich kümmere mich um alles Weitere.“ Es klang nicht wie eine Frage, sondern eher wie ein Befehl, und Sirelle blickte in seine braunen Augen und konnte nichts anderes tun, als zu nicken. „Ich rufe meinen Chef an und frage, ob ich bald eine Woche Urlaub bekomme“, sagte sie atemlos. Corvell lächelte, stand von seinem Schreibtisch auf und ging zur Tür, um sie zu öffnen. Auch sie stand auf und folgte ihm, wissend, dass er absichtlich näher an sie herangetreten war. Sein Körper umschloss ihren im Türrahmen, während er sich leicht vorbeugte, um ihr ins Ohr zu küssen. „Und um unsere anderen, dringlicheren Angelegenheiten werde ich mich selbst kümmern.“ Seine heisere Stimme und sein tiefes Grollen klangen sehr bestimmt, und sie zitterte und klammerte sich fester an ihre Handtasche. Erst als sie ein paar Minuten später allein im Aufzug war, wurde ihr klar, dass sie die Unterlagen zur Aktualisierung ihres Testaments nie unterschrieben hatte. Irgendwie wusste sie, dass sie nicht in sein Büro zurückkehren konnte, ohne dass ihre Beine zitterten und sie schwach wurde. Sie würde einfach ein anderes Mal wiederkommen müssen. Später am Abend verließ Sirelle die Küche, nachdem sie das Abendessen abgewaschen hatte, und blickte in ihr Wohnzimmer. Es war wie immer vollgestellt mit Babyspielzeug, den Rucksäcken ihrer älteren Kinder und den Ballettröckchen ihrer Tochter Maerys, die scheinbar ständig zwischen den Sofakissen landeten. Wäre sie nicht so müde gewesen, hätte sie nicht den halben Tag frustriert von ihrem morgendlichen Termin mit Mr. Brinker verbracht, hätte sie vielleicht die Energie gehabt, heute Abend aufzuräumen. Aber so war sie völlig erschöpft und beschloss, es morgen früh zu erledigen, bevor die Babysitterin für Wyllow kam und sie zur Arbeit ging. Sie hatte diese Woche noch zwei Schichten und dann Freitagabend bis zu den beiden folgenden Wochenenden frei. Erst am darauffolgenden Montag würde sie wieder arbeiten gehen. Sie war überrascht gewesen, so viele freie Tage zu bekommen. Sirelle hatte ihren Chef angerufen und gefragt, ob sie kurzfristig eine Woche frei nehmen könne, und Bevell hatte sich bei der Personalabteilung gemeldet. Eine Stunde später hatte Sirelle neun schichtfreie Tage. Zehn Minuten nach dem Telefonat erhielt sie eine E-Mail von Mr. Brinker, in der er ihr mitteilte, dass alles geregelt sei, ein Flugticket für sie am Flughafen reserviert sei und sie am Samstagmorgen früh nach Toronto fliegen würde. Sie hatte nicht einmal Zeit gehabt, ihn anzurufen, um ihm von der freien Woche zu erzählen, und die Sorge, wie er von ihrem neuen Zeitplan erfahren hatte, ließ sie vor erneuter Neugier erschaudern. Ihr Anwalt war nicht der, für den sie ihn die letzten sechs Jahre gehalten hatte.
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