Sonntag, 8. Oktober, 8:32 Uhr Honeys Atem stockte, als seine Daumen langsame Kreise am Ansatz ihres Nackens zeichneten und Wellen von Empfindungen ihre Wirbelsäule hinab sandten. Jede Berührung schien Nervenenden zu wecken, von deren Existenz sie nichts gewusst hatte. „Atme tief ein“, befahl er. „Konzentriere dich nur darauf, wo ich dich berühre. Und sieh dir die Szene an, während du es erlebst.“ Honey fixierte das Paar auf der anderen Seite des Raumes. Eine Frau mit verbundenen Augen saß rittlings auf einem Mann auf einer gepolsterten Bank; ihre Bewegungen langsam und sinnlich, während seine Hände ihre Hüften führten. Der Kopf der Frau fiel zurück, ihre Lippen öffneten sich in lautloser Ekstase. Jede Bewegung zwischen ihnen wirkte choreografiert und doch natürlich, nicht erzwungen … sp

