Kapitel Fünfundsiebzig DIE VERGANGENHEIT (Autorensicht) Die nächsten Tage waren angespannt für Benjamin. Glücklich zu wirken, während er innerlich über sein Schicksal verzweifelte, war auf seine eigene grausame Weise quälend und wirkte sich in mehr als einer Hinsicht auf ihn aus. Er betete zur Göttin und brachte ihr sogar heimlich Opfer dar, in der Hoffnung, sie möge ihre Meinung ändern und ihn retten, doch all das war vergebens. Nichts änderte sich. Die Göttin schien ihn sogar noch mehr zu verhöhnen, indem sie ihn noch häufiger mit der grausamen Vision seines Todes heimsuchte, ihm jedoch niemals das Gesicht seines Angreifers zeigte. Benjamin hatte zu diesem Zeitpunkt seine Geduld verloren, und seine Fassade der Normalität begann langsam zu bröckeln und wurde selbst für Elena bemerkbar,

