Kapitel Vierzehn: Gerfallene Ehre

1403 Words

Als die Tage dahinzogen, spürte ich, wie die Anspannung im Palast wuchs. Gerüchte über Evans zunehmende Macht und die drohende Gefahr eines Krieges hingen wie eine dunkle Wolke über dem Königreich. In meiner Zelle konnte ich die fernen Geräusche der Vorbereitungen hören, das Klirren von Waffen und das Murmeln besorgter Stimmen. Während ich versuchte, mein Haar zu flechten, hörte ich, wie sich die Tür zu meiner Zelle öffnete, und diesmal war es Jayden. Sein Gesicht trug eine Maske der Entschlossenheit, aber seine Augen verrieten einen flüchtigen Anflug von etwas Weicherem. „Aliya“, sagte er mit tiefer Stimme. „Ich musste dich sehen.“ Ich sah ihn an, mein Herz hin- und hergerissen zwischen Zuneigung und Wut. „Warum? Um zu sehen, wie sehr ich gelitten habe? Um dich an deinem Sieg zu ergötze

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