Kapitel Zehn: Der Sturm der Wahrheit

1305 Words

ALIYAS SICHTWEISE Ich konnte nicht schlafen. Raquels Wohnung war bescheiden, aber gemütlich, erfüllt vom beruhigenden Duft von Vanille und Lavendel. Ich sank in das abgenutzte, aber einladende Sofa, während die Erschöpfung mich schließlich einholte. Raquel reichte mir eine Tasse Tee, ihre Augen voller Besorgnis. „Trink das“, sagte Raquel leise. „Es wird deine Nerven beruhigen.“ Ich nickte dankbar und nahm einen Schluck des warmen Tees. Der vertraute Geschmack brachte ein kleines Maß an Trost, doch mein Geist raste weiter. Ich ließ meinen Blick durch den Raum schweifen und bemerkte die kleinen Details, die ihn heimisch wirken ließen – die Fotos an der Wand, die ungleichen Kissen, der Stapel Bücher auf dem Couchtisch. „Ich kann nicht glauben, dass ich wirklich hier bin“, sagte ich flüste

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