Arabellas Perspektive. Meine Tränen konnten nicht mehr zurückgehalten werden, sie kamen wie ein Regen, der seit Jahren darauf gewartet hatte, zu fallen – vielleicht, weil ich nicht geweint hatte, als er gegangen war. Oder vielleicht, weil ich gerade herausgefunden habe, dass er mich all die Jahre für eine Goldgräberin gehalten hat. „Ara...“ Ich gab ihm noch eine laute Ohrfeige, seine Wange war knallrot und meine Hand tat auch weh, aber es war mir egal – ich wollte nicht nachsichtig mit ihm sein. „Ich wusste nicht, dass die Liebe, die ich dachte, du für mich hattest, nur meine Vorstellung war, ich habe nicht gemerkt, dass du ein riesiger Idiot bist.“ Ich wischte mir die Tränen ab und brach in ein Lächeln aus, ich streckte die Hand aus und klopfte ihm sanft auf die Schulter. „Weißt du

