KAPITEL ZWEIUNDDREISSIG Sonntag fühlte sich für Avery wie ein Montag an. Um sieben Uhr war sie wach und aufgeregt. Seltsamerweise schlief sie wie ein Baby, sobald sie nach Hause gekommen war, es war wahrscheinlich der beste Schlaf seit Monaten. Sie zog einen schwarzen Hosenanzug und eine weiße Bluse an. Wie immer hatte sie schwarze Skechers-Turnschuhe an den Füßen. Die Tage der Manolo Blahniks High-Heels waren schon lange vorbei. Nach dem Frühstück und einer Tasse Kaffee stand sie im Flur und starrte sich an. Geh und schnapp ihn dir, sagte sie. Ein Zweifeln drang in ihre Gedanken ein. Es gab schon so viele Gespräche, so viele Hinweise, die zu nichts führten. Nein, dachte sie. Dieser ist echt. Er muss es sein. Auf dem Weg zu ihrem Auto betrachtete sie die Landschaft ihres Lebens als P

