Achtundzwanzigster Gesang

1011 Words

Achtundzwanzigster GesangWer könnt', auch selbst in ungebundner Rede Mehrmals erzählend, gnüglich all' die Wunden Und all' das Blut, das ich jetzt sah, beschreiben? Gewiß zu schwach wär' hier jedwede Zunge, Weil unsre Sprach' und unser Sinn so vieles In sich nicht zu umfassen Raum besitzen. Wenn all' das Volk auch gleich versammelt wäre, Das auf Apuliens schicksalsreichem Boden Gejammert ob des eignen Bluts Vergießen Durch Römerhand erst, in der langen Schlacht dann, Die so gewalt'ge Beut' an Ringen brachte, Wie Livius sonder Irrtum uns berichtet, Nebst jenem Volke, dem geschmerzt die Hiebe, Weil Robert Guiscard es sich widersetzet, Und jenem, des Gebein noch jetzt man aufliest Bei Ceperano, wo zu Lügnern wurden All' die Apulier, und bei Tagliacozzo, Wo Ehrhard siegt', der

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