Die Worte des Boten fühlten sich an wie Eissplitter, die sich direkt in meine Brust bohrten – obwohl ich es bereits wusste. Doch der Titel selbst war abscheulich, ja obszön, und verdrehte alles, was ich über sie zu wissen geglaubt hatte. Und dennoch passte er zu gut zu dem Geflüster, mit dem Serene mir vorhin die Ohren vergiftet hatte. „Sie ist nicht einfach in seine Gunst gefallen, Dylan“, hatte Serene gemurmelt, ihre Stimme triefte vor Gift. „Eine Frau steht nicht so selbstbewusst an seiner Seite, ohne sich ihren Platz verdient zu haben. Der König hatte schon immer einen Appetit auf Schönheit – und sie ist sein neuestes Vergnügen.“ Dieses abscheuliche Bild ließ mich nicht mehr los. Der Gedanke an Chloe, die in den Laken eines anderen Mannes lag – eines Mannes, dessen Macht meine im V

