Prinz Maeral

1451 Words

Dylans Sichtweise Xander war nirgends zu finden. Chloe auch nicht. Meine Brust fühlte sich vor Frustration wie zugeschnürt an, mein Atem ging schnell und flach, als ich erneut den leeren Pub durchsuchte. Dieser Ort spielte mit dem Verstand – verwirrend, trügerisch, und er hatte alles verschluckt, was sich ihm in den Weg stellte. Chloes Name brannte auf meiner Zunge, doch ihn noch einmal zu rufen, würde sie nicht zurückbringen. „Seth, bleib in meiner Nähe“, befahl ich, während wir vorsichtig in die kalte Nacht hinaustraten. Die einst belebten Straßen waren nun unheimlich still. Die Luft roch nach Verfall – metallisch, scharf und so dicht, dass ich instinktiv zurückzuckte. „Wir müssen uns neu formieren“, murmelte ich, alle Sinne auf höchster Alarmbereitschaft. Doch bevor Seth antworten

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