Die Tür zu meinen Gemächern schlug hinter mir zu, das schwere Schloss rastete ein. Mein Atem ging in kurzen, unregelmäßigen Stößen, als ich mich umdrehte und die Wände anstarrte, die sich jetzt mehr denn je wie ein Gefängnis anfühlten. Ich konnte nicht hierbleiben. Nicht, wenn ich der Wahrheit so nahe war. Nicht, wenn Bella meinen Vater gegen mich aufhetzte. Wenn ich blieb, würde sie gewinnen – und das konnte ich nicht zulassen. Ich zwang mich zu atmen, zu denken. Die Burgwachen würden draußen postiert sein und jeden Ausgang bewachen. Wenn ich fliehen wollte, musste ich schlauer sein als sie. Auf der anderen Seite befand sich der Balkon. Die mit Efeu bewachsenen Mauern des Schlosses waren für die königlichen Gärtner immer ein Ärgernis gewesen, aber für mich waren sie eine Chance. Ich na

