Dylans Blickwinkel Das Klopfen an der Tür zum Kriegsraum war scharf und bedächtig, hallte durch die angespannte Stille. Mein Beta, Seth, hielt mitten im Satz inne und kniff die Augen zusammen. „Wer wagt es, mich zu unterbrechen?“, murmelte er. Sein Tonfall spiegelte die Stimmung im Raum wider – wachsam und gereizt. Ich hingegen hatte mich seit meiner Rückkehr aus dem Schloss die letzten zwei Tage im Kriegsraum aufgehalten, um meine Abreise zur Schlucht vorzubereiten. „Tritt ein“, befahl ich, und meine Stimme schnitt wie eine Klinge durch die Spannung. Die Türen öffneten sich knarrend und gaben den Blick auf einen jungen Boten frei. Seine Brust hob und senkte sich schnell, als wäre er den ganzen Weg gerannt. Seine großen Augen huschten nervös umher, bis sie sich schließlich auf mir nie

