Chloes pov Die Ereignisse des Abends verschwammen, als würde ich in trübem Wasser schwimmen – unfähig, irgendeinen Sinn zu erkennen. Meine Hände zitterten, während sie sich an den Schal klammerten, den ich fest um meine Schultern gewickelt hatte, als wäre er das Einzige, was mich noch mit der Realität verband. Die lange, schnittige schwarze Limousine brummte leise, während sie durch die ruhigen Straßen fuhr und das Chaos des Marino-Weinfestes hinter sich ließ. Die Welt draußen glitt wie ein Schatten an mir vorbei, doch mein Blick blieb starr nach vorn gerichtet, ohne etwas zu sehen oder zu hören. Das Bild, das sich in mein Gedächtnis eingebrannt hatte, ließ mich nicht los: der Mann mit den purpurroten Augen, sein monströses Lächeln, das wie ein Messer über sein Gesicht schnitt, bevor er

