Dylans Perspektive Die Tür meines Arbeitszimmers fiel hinter Seth ins Schloss, als wir eintraten – beide erschöpft von der angespannten Atmosphäre des königlichen Treffens. Zuerst war es ein bizarrer Ruf, den ich eigentlich ablehnen wollte. Doch schließlich nahm ich teil. Das flackernde Licht des Feuers warf zackige Schatten an die Wände, als wolle es die Gefahren imitieren, denen wir nun gegenüberstanden. Seth ließ sich schwer in den Stuhl gegenüber meines Schreibtischs fallen, während ich mich an die Kante lehnte und die verzierte Holzmaserung unter meinen Fingerspitzen betrachtete. „Das war …“, begann er, brach aber ab und schüttelte ungläubig den Kopf. „Eine Falle“, beendete ich seinen Satz. „Der König hat uns keine Aufgabe gegeben, sondern ein Todesurteil.“ Seth fuhr sich mit d

