Das Lagerfeuer knisterte leise, während wir in unbehaglicher Stille dasaßen und die Schatten der Schlucht wie unruhige Geister um uns herumtanzten. Mein Körper schmerzte von den Kämpfen des Tages, und meine Gedanken fühlten sich unter der Last der Ereignisse noch schwerer an. Dylan hatte seit unserer Konfrontation vorhin kaum ein Wort gesagt. Er saß mir gegenüber und schärfte sein Messer mit bedächtigen Bewegungen, während das Feuer scharfe Schatten auf sein Gesicht warf. Seine Wut brodelte unter der Oberfläche – ich konnte sie in jedem stechenden Blick, jedem angespannten Muskel spüren. Ich seufzte und schlang meine Arme um die Knie. Ich hatte keine Energie, mich mit seinem Schweigen auseinanderzusetzen. Nicht nach der Tortur mit dieser verfluchten Halskette. Doch gerade, als ich etwas

