Ausrangierte Luna

1456 Words

Dylans Perspektive Das leise Klirren von Kristallgläsern und das Gemurmel gedämpfter Gespräche erfüllten den eleganten Saal und vermischten sich mit dem gelegentlichen Lachen der Adligen, die sich zur Vorstellung von Lucas neuestem, gereiftem Wein versammelt hatten. Die Luft roch nach altem Eichenholz, reifen Früchten und Luxus – eine Kombination, die perfekt zu meinem alten Freund passte. Ich stand am äußersten Rand des Raumes, fernab der lebhaften Diskussionen und klirrenden Trinksprüche. Meine Finger rollten träge über den Stiel des Glases in meiner Hand, mein Blick war auf nichts Bestimmtes gerichtet. „Du schmollst“, sagte Luca, der sich zu mir gesellte, ein Glas in der Hand. Seine Stimme war wie immer leicht und neckisch – ein krasser Gegensatz zu dem Sturm, der in mir tobte. „Waru

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