Erinnerungen

1369 Words

Ich blieb auf dem kalten Boden sitzen und umklammerte meine Knie, als könnte ich mich selbst ins Nichts zusammenfalten. In meinem Kopf tobte ein Sturm, Gedanken prallten aufeinander, verstrickt in Angst und Erschöpfung. Die Wände um mich herum schienen sich zu schließen. Die Stille im Raum war nicht beruhigend – sie war ohrenbetäubend und erdrückend. Ich wollte weinen, aber es kamen keine Tränen, denn ich hatte nichts mehr zu geben außer mir selbst. Plötzlich bewegte sich etwas in mir – wie eine Welle, die durch mein Innerstes strömte. Zuerst dachte ich, es sei nur meine Einbildung, ein weiterer Streich meines unruhigen Geistes. Aber dann spürte ich, wie sich Wärme über meine Brust ausbreitete, sanft und doch beständig, wie eine beruhigende Hand, die auf mein Herz gedrückt wurde. Ich

Free reading for new users
Scan code to download app
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Writer
  • chap_listContents
  • likeADD