Begrenzt

1540 Words

Chloes Sichtweise Die Kammer roch nach feuchtem Stein, nach etwas Altem und Verfaultem, das unter Jahrhunderten der Stille begraben lag. Meine Arme waren mit verzauberten Ketten gefesselt; das Metall war kalt und schnitt mir in die Haut, sodass ich mit jeder Sekunde mehr an Kraft verlor. Mein Atem ging stoßweise, meine Muskeln schmerzten vom Kämpfen – aber es war zwecklos. Ihre Magie war stärker, schwerer und erdrückte mich mit einem Gewicht, das ich nicht heben konnte. Die Ältesten standen in einem Kreis um mich herum, ihre Roben flossen wie dunkle Schatten im schwachen Kerzenlicht. Ihre Gesichtsausdrücke waren undurchdringlich, ihre Augen scharf und urteilend. Gleichzeitig hörte ich das Gemurmel der Menge über uns, das durch die Steine drang – sie hatten sich in den Hallen des Schlosse

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