Ich zwang mich zu lächeln, während die Schlossangestellten die Falten meines zeremoniellen Kleides zurechtzogen. Ihre Hände bewegten sich hastig, doch ihre Stimmen blieben gedämpft. Es war, als hätten sie Angst, in meiner Gegenwart zu laut zu sprechen – als hätten sie Angst vor mir. Ich ignorierte ihre starren Blicke, genauso wie ich das Gemurmel in den Hallen und das Flüstern hinter meinem Rücken ignorierte. Sollen sie doch reden, sollen sie glauben, was sie wollen. Mein Vater hatte seine Entscheidung getroffen – bald würde er meine Verlobung bekannt geben. Ich hatte mir gesagt, dass ich mich darauf und auf die Vorbereitungen konzentrieren musste, nicht auf das brennende Mal auf meiner Haut und schon gar nicht auf Dylan. Doch mein Körper hatte andere Pläne. Plötzlich flammte eine schar

