Reflexionen

1342 Words

Dylans Sichtweise Ich hätte das Schloss längst verlassen sollen, denn der König hatte mich entlassen, sobald sie mir Chloe weggenommen hatten – als wäre ich ein Nichts. Und doch war ich immer noch hier, schwebte wie ein ruheloser Geist durch die schwach beleuchteten Hallen. Ich redete mir ein, dass es Vorsicht sei, ein Instinkt, den ich mir in jahrelangen Kämpfen angeeignet hatte. Doch in Wahrheit wusste ich, dass etwas nicht stimmte, und ich musste herausfinden, was es war. Aber tief in meinem Inneren wusste ich auch, dass das nicht die ganze Wahrheit war. Ich wartete nicht auf eine Bedrohung. Ich wartete auf sie. Ich stand im Schatten, lehnte mich an die kalte Steinwand und beobachtete, wie Chloe den großen Saal betrat, um Lady Thora zu treffen. Meine Arme waren verschränkt, meine Hal

Free reading for new users
Scan code to download app
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Writer
  • chap_listContents
  • likeADD