Chloes Sichtweise Ich überlegte nicht lange und schaute mich auch nicht um, als ich aus dem Bett sprang und losrannte. Sobald meine Füße den Boden berührten, stürmte ich aus dem Zimmer, mein Atem ging stoßweise, mein Herz hämmerte so laut in meinen Ohren, dass ich mein eigenes Keuchen kaum hören konnte. Die Flure waren erdrückend dunkel, aber das hielt mich nicht auf und verlangsamte mich auch nicht. Etwas war mit mir in diesem Zimmer gewesen. Ich spürte es. Und ich wollte nicht darauf warten, dass es mich einholte. Im Schloss war es unheimlich still, abgesehen von dem hallenden Schlag meiner Schritte auf den Boden. Ich wusste nicht, wohin ich lief – meine Beine bewegten sich aus reinem Instinkt und trugen mich weiter weg von meinem Zimmer und hinaus aus dem Schloss, doch das brachte mi

