Morgendämmerung-1d

770 Words

Der Schrei des Netherkönigs durchschnitt die Luft wie eine Klinge. „Sturm hinter dir!“, schrie Chase. Ich wirbelte herum, zu spät. Eine Peitsche schwarzen Feuers traf meine Brust. Meine Füße hoben sich vom Boden. Die Luft verschwand aus meinen Lungen. Meine Finger verloren den Ruhestein. Ich krachte gegen den Rand des Altars. Chase rannte auf mich zu und fing den Stein auf, bevor er aufschlug. „Nicht aufhören“, keuchte ich. „Du musst das Siegel vollenden.“ „Ich mache das nicht ohne dich“, sagte er mit brüchiger Stimme. Der Netherkönig lachte. „So viel Liebe. So viel Schwäche.“ Sein Schatten dehnte sich und verschlang die Ränder des Steinkreises. Wölfe wichen zurück. Der Himmel krachte im Donner. Der Boden bebte. Ich zwang mich aufzustehen. Meine Rippen schrien. Blut füllte meinen

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