Belagerung des Rudels-1c

237 Words

Seine Augen weiteten sich für den Bruchteil einer Sekunde – Überraschung. Ich entfesselte die Kraft, die durch mich strömte, eine Woge, die wie ein Blitz durch die Luft riss. Meine Klauen glühten schwach, scharf und wild. Er taumelte hustend und mit stoßweisem Atem zurück. „Was … was bist du?“ Ich trat einen Schritt vor und spürte, wie der Blutmond meine Kraft stärkte. „Mehr, als du je begreifen wirst.“ Um uns herum verstummten die Schreie des Rudels. Die Welt beschränkte sich auf uns beide – Jäger und Gejagte. Dann stürzte er sich mit einem Brüllen erneut auf mich. Aber diesmal war ich bereit. Sein Knurren hallte wider, als wir aufeinanderprallten – wild, verzweifelt. Ich spürte die rohe Kraft in mir pulsieren, wild und ungezähmt. Jeder Schlag, jedes Ausweichen wurde von etwas Uralte

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