Ich lag da, jeder Atemzug flach, jeder Herzschlag lauter als der letzte. Die Erde unter mir summte noch immer – nicht vor Sieg, sondern vor etwas Unruhigem. Unbehaglichem. Chase hustete und griff schwach nach meiner Hand. Ich umklammerte sie fest, obwohl seine Finger blutverschmiert waren. Seine Stimme krächzte: „Sturm … er ist noch nicht vorbei, oder?“ Ich schüttelte langsam den Kopf, den Blick gen Himmel gerichtet. Der Riss im Himmel – dieser dunkle Schlitz zwischen den Sternen – pulsierte schwach, wie etwas Lebendiges, das uns durch den Schleier beobachtete. „Nein“, flüsterte ich. „Er hat nur seine Form verändert.“ Die anderen Wölfe tauchten langsam aus den Ruinen des Ritualkreises auf. Ihre Gesichter waren von Schmutz, Asche und Angst gezeichnet. Manche sahen mich voller Ehrfurcht

