Der Mond stand tief und fast schwarz, so trüb, dass der Wald wie ein Ort des Verderbens wirkte – Äste hingen herab, Blätter flüsterten zu leise. Ich trat neben Chase auf die Lichtung, die Luft war stickig vor Angst und Hoffnung zugleich. Um uns versammelte sich das Rudel: Krieger mit Narben, Überlebende mit gequälten Augen, alte Stimmen, die im Dunkeln zitterten. „Ich bin bereit“, sagte ich. Meine Stimme brach. Nicht, weil es mir an Entschlossenheit mangelte – sondern weil ich wusste, was passieren musste. Die kalte Brise strich über den Boden und trug den Geruch von Asche und Uraltem mit sich. Chase legte mir die Hand auf die Schulter. „Storm“, sagte er leise, „zusammen.“ Ich nickte. Ich hatte diesen Moment gewählt. Die Streitkräfte des rivalisierenden Alphas umringten uns – Kulte des

