Schatten in der Nacht-1c

660 Words

Natalie beugte sich leicht vor. „Du hast in letzter Zeit viel Aufmerksamkeit auf dich gezogen. Das Ritual. Das Hauptbuch. Und jetzt erkennt dich ein Schurke?“, spottete sie. „Vielleicht bist du doch nicht der verlorene kleine Welpe.“ Chase trat zwischen uns. „Genug.“ Natalies Lächeln erreichte ihre Augen nicht. „Ich behalte nur das Rudel im Auge. Wie es sich für ein echtes Alphatier gehört.“ Sie ging weg, aber nicht ohne einen letzten Blick über die Schulter zu werfen. Eine Warnung. *** In dieser Nacht konnte ich nicht schlafen. Immer wieder hörte ich die Stimme des Schurken. Ich sah seine Augen. Diese seltsame Vertrautheit. Um Mitternacht klopfte Chase leicht an mein Fenster. „Bereit?“, fragte er. Ich nickte, bereits angezogen. „Lass uns ihn suchen.“ Wir gingen durch die Hintertü

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