Meine Sicht verschwamm, die Schatten kamen näher und verschluckten die Ränder der Welt. Chases Knurren durchschnitt den Dunst, wild und verzweifelt. Ich spürte, wie seine Hände meine packten und mich erdeten – seine Wärme gegen die eindringende Kälte. „Storm, gib nicht auf. Vergiss nicht, wer du bist“, drängte er. Doch die Scherbe in mir pochte und flüsterte Versprechen von unermesslicher Macht, von Kontrolle über die Dunkelheit selbst. Der Sog war unerbittlich, wie eine Sirene, die mich unter die Wellen zog. „Ich ... ich verliere die Kontrolle“, keuchte ich und kämpfte darum, mich festzuhalten. Plötzlich flammte der Herdstein auf – ein Puls aus reinem Licht brach aus meiner Brust hervor und drängte die Schatten zurück. Die Scherbe zerbrach, zersplitterte zu Staub, und mit ihr löste si

