Ich blinzelte erneut. Immer noch dunkel. Nicht die Art von Nacht, die flüstert und atmet – sondern eine Leere. Schwere. Kein Wind. Kein Mond. Keine Sonne. Nur Stille. „Chase?“ Meine Stimme brach in der Stille. „Chase – bist du da?“ Keine Antwort. Ich stand da, meine Beine schwach, als hätte ich mich seit Tagen nicht bewegt. Meine Haut kribbelte. Irgendetwas fühlte sich in meinen Knochen falsch an. Ich drehte mich zum Spiegel in der Ecke des Zeltes um. Mein Spiegelbild starrte zurück – blass, mit hohlen Augen. Meine Kleidung war zerknittert, meine Haare verfilzt. Meine Kehle war trocken wie Staub. Ein plötzliches Knurren zerriss die Stille. Ich zuckte zusammen und griff nach dem Dolch an meiner Seite. Aber es war keine Gefahr – es war Hunger. Mein Magen verkrampfte sich. Ich hatte nic

