Der Wald erstreckte sich endlos, sein Blätterdach filterte das Sonnenlicht und warf gesprenkelte Muster auf den Boden. Jeder meiner Schritte war von Unsicherheit erfüllt, die Last des Exils lastete schwer auf meinen Schultern. Als ich durch das unbekannte Gelände navigierte, erregte ein plötzliches Rascheln meine Aufmerksamkeit. Aus den Schatten trat eine ältere Frau hervor, deren Augen in einem überirdischen Licht schimmerten. „Storm“, sprach sie mich an, ihre Stimme sanft und gebieterisch zugleich. Ich hielt inne, misstrauisch. „Woher kennst du meinen Namen?“ Sie lächelte und entblößte ein überraschend intaktes Gebiss. „Namen haben Macht, und deiner hat eine starke Resonanz.“ Neugierig geweckt, trat ich näher. „Wer bist du?“ „Eine Seherin“, erwiderte sie und bedeutete mir, mich neb

