Storm und Chase teilen Ängste, Hoffnungen und kommen sich näher – Ich-Perspektive, einfache Worte, viel Zeigen, nicht Erzählen. --- Die Nacht war still, die Glühwürmchen flackerten wie kleine Sterne auf der Lichtung. Ich saß auf einem flachen Felsen am Flussufer, die Beine eng an die Brust gezogen. Chase war ein paar Schritte entfernt und beobachtete den Mond, der auf dem Wasser tanzte. Seine stille Gegenwart fühlte sich an wie eine warme Rüstung und ein scharfes Messer zugleich. „Storm“, sagte er nach einer langen Pause. Seine Stimme überschlug sich ein wenig. „Du bist seit der Herausforderung so still.“ Ich umklammerte meine Knie fester. Die kalte Brise biss mir in die Haut. „Ich … denke nach.“ „Worüber?“ Er kam näher, ließ sich neben mir nieder, ließ mir aber Raum. Ich blickte auf

