*Nach der Morgendämmerung – In den Morgen hinein* Die Morgendämmerung brach sanft und golden durch den Nebel. Ich erwachte zu Vogelgezwitscher, Tau auf den Blättern und der Verheißung von etwas Anderem. Etwas Neuem. Chase ging bereits an den Zeltreihen vorbei und half einem Wolf, einen abgebrochenen Pfosten aufzurichten. Ich zog mich leise an und folgte ihm. Die Luft war frisch und kühl auf meiner Haut. Mein Herz fühlte sich seltsam ruhig an. Wir erreichten die Mitte des Lagers. Wölfe sammelten Holz, räumten Steine weg und reparierten Zäune. Alte Narben vom Duell waren noch zu sehen – verbogene Balken, zerrissene Kleidung, vernarbte Pfoten. Aber sie heilten. Eine junge Wölfin, Mira, rief mich herbei. „Storm“, sagte sie mit sanfter Stimme. „Ich … danke dir. Für letzte Nacht, dafür, dass

