Heilung und Geständnisse

554 Words

Der Duft von Kiefern und feuchter Erde lag in der Luft, als ich auf der Krankenliege lag, mein Arm in frische Verbände gewickelt. Der Schmerz war zu einem pochenden Ziehen abgeklungen, doch die Stille lastete schwerer. Chase saß in der Nähe, den Blick auf das Fenster gerichtet. „Du bist still“, sagte ich und durchbrach die Stille. Er drehte sich zu mir um, ein schwaches Lächeln auf den Lippen. „Ich denke nur nach.“ „Worüber?“ Er zögerte. „Dich. Den Angriff. Wie nahe ich dich verloren hätte.“ Ich schaute weg, die Erinnerung noch frisch. „Ich habe nicht mit ihnen gerechnet. Sie waren schnell.“ „Zu schnell“, murmelte er. „Als ob sie gewusst hätten, dass du da sein würdest.“ Ich begegnete seinem Blick. „Glaubst du, es war geplant?“ Er nickte langsam. „Möglich. Aber lass uns jetzt nich

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