Ich schreckte hoch, mein Herz hämmerte, meine Lunge rang nach Luft. Die Nachtluft brannte auf meiner Haut. Bäume ragten über mir auf, skelettartig und still. Die Lichtung – verschwunden. Die Ruinen. Der Geruch von feuchter Erde und Blut. Chase lag neben mir, zusammengerollt, und umklammerte seine Wunde. Er stöhnte und rollte sich auf den Rücken, der Schmerz war ihm ins Gesicht geschrieben. „Storm … alles in Ordnung?“, krächzte er. Ich berührte meinen Kopf – warm unter meinen Fingern. Mein Blickfeld flackerte, als Erinnerungen zurückkamen: das Biest, Natalie, die Spirale, Kellans Abwesenheit. Ich stemmte mich mit zitternden Armen hoch. Um uns herum summte die Dunkelheit. Der Wald flüsterte. „Wo sind wir?“, flüsterte ich. Er setzte sich langsam auf, sein Gesicht war bleich. „Ich – ich w

