Der Wind heulte wie ein Lebewesen. Ich stand zwischen den Trümmern, Asche legte sich wie Schnee auf meine Haut. Wölfe versammelten sich in verstreuten Gruppen – manche bluteten, andere wiegten ihre Verwundeten, alle waren erschüttert. Der Altar war in Splitter zerfallen, seine uralten Markierungen durch die Berührung des Schattens geschwärzt und versengt. Natalie umklammerte ihre Seite und lehnte sich an eine gesprungene Steinsäule. „Sturm … haben wir gerade verloren?“ Ich antwortete nicht. Weil ich mir nicht sicher war. Der Schatten hatte mich nicht zerstört. Aber das hatte er auch nicht nötig – noch nicht. Er hatte etwas Tieferes berührt. Älteres. Und er hatte mich angesehen, als wäre ich sein Schlüssel. Ich trat langsam vor. Der Boden unter meinen Füßen pulsierte noch immer, schwa

