Ein geschmiedetes Vermächtnis-1b

758 Words

Ein Wind schnitt durch die Lichtung, kalt und scharf, wie ein Flüstern durch Fell und Stein. Ich hob den Kopf. Der Mond war verschwunden. Nicht hinter Wolken verborgen. Verschwunden. Die Dunkelheit drückte sich an die Ränder des Packlandes, als wüsste sie etwas, das wir nicht wussten. Und irgendwie fühlte ich mich … beobachtet. Nicht von Augen. Von etwas Älterem. „Korran“, sagte ich, ohne mich umzudrehen, „was verschweigst du?“ Er zögerte. Das allein ließ mich noch mehr frösteln als der Wind. „Es gab immer einen Grund“, sagte er, „warum die Macht der Weißen Königin begraben wurde … warum deine Blutlinie fast ausgelöscht wurde.“ Ich drehte mich zu ihm um. „Du hast mir die Wahrheit gesagt. Die ganze Wahrheit.“ „Nein.“ Sein Blick traf meinen. „Ich habe dir gesagt, was du brauchst, um

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