Mondlicht fiel durch die Zweige. Im Lager war es still, nur das ferne Heulen eines einsamen Wolfes war zu hören. Meine Hände zitterten unter der Last der Entscheidung, die ich treffen musste. Chase stand neben mir und blickte über die Lichtung. Sein Gesicht lag halb im Schatten, halb in silbernes Licht getaucht. „Du siehst müde aus“, sagte er. Ich drehte mich zu ihm um, die kalte Nachtluft strich mir scharf über die Haut. „Das bin ich.“ Er hielt inne. „Storm … sprich mit mir.“ Ich holte tief Luft und hob das Pergament hoch, das ich in den verborgenen Archiven gefunden hatte. Es enthielt die Prophezeiung. Die Blutlinie. Den Namen meiner Mutter. Meinen Namen. „Alles, was ich gefunden habe –“, begann ich, hielt dann aber inne. Chase griff nach meiner Hand. „Du musst es nicht alleine sa

