Die Mondfinsternis-1b

742 Words

Der Wind legte sich. Selbst die Blätter erstarrten mitten im Zittern. Der Rudelkreis hielt den Atem an, die Augen weit aufgerissen, und beobachtete den unberührt scheinenden Mond. Chases Arme hielten mich fest, während ich nach Luft rang. Mein Herz hämmerte. Der Talisman fühlte sich schwer um meinen Hals an, eine Last, die ich nie zuvor gespürt hatte. Hinter uns regte sich Natalie hustend, ihr Körper zusammengerollt. Die Seher – ihre Gestalten verzerrt, halb Wolf, halb Schatten – zogen sich in die Bäume zurück. Ihre Augen brannten, zogen sich zurück, waren aber nicht gebrochen. Ich stemmte mich hoch. „Es ist noch nicht vorbei“, krächzte ich. Meine Stimme fühlte sich rau und gebrochen an. Ältester Orrick trat mit erhobenem Stab vor. Sein Gesicht war bleich wie Knochen. „Sturm, Chase – s

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