Die Kammer bebte noch immer, als sich der Staub legte. Natalie stand in der Mitte, glühende Scherben des Herzsteins schwebten vor ihr. Die Schatten des Netherkönigs wichen zurück, in die Spirale ihres Zeichens gezogen. Ich taumelte vorwärts, die Fackel in zitternder Hand. Chase stützte mich. Mein Atem kam in scharfen Stößen. „Natalie“, sagte ich mit rauer Stimme. „Was hast du getan?“ Sie drehte sich langsam um. Ihre Augen – diese goldenen Flammen – waren in die Ferne gerichtet. „Ich habe getan, was du nicht wolltest. Ich habe den Herzstein genommen. Ich habe ihn erweckt.“ Chase hob sein Schwert. „Lass ihn los. Jetzt.“ Sie lächelte verbittert. „Du glaubst, ich hätte ihn gestohlen? Nein. Er hat mich gerufen.“ Sie wedelte mit der Hand. Die Scherben glühten heller und umkreisten sie wie k

