~~Micahs Perspektive~~
„Komm schon, Baby“, flüstert Blair, ihre Hände gleiten in meine Jeans, ihre Finger sind warm an meinem Po. „Meine Eltern kommen bald nach Hause. Lass uns die Zeit genießen, die wir noch haben.“
Normalerweise würde ich sofort zustimmen, aber im Moment bin ich etwas abgelenkt, immer noch verärgert über das Gespräch, das Logan und ich nach der Schule geführt haben.
Er ging wie immer am Ende des Tages aus dem Klassenzimmer und ignorierte alle, aber ich holte ihn trotzdem ein.
„Warum hast du so getan, als wüsstest du nicht, wovon ich rede?“, fragte ich verwirrt, immer noch verwirrt von seiner Reaktion, als ich ihn nach Sadie gefragt hatte. „Du weißt doch, dass Sadie ein Mischling ist, warum...“
Schneller als ich reagieren kann, dreht er sich um und legt seine Hand um meinen Hals. „Was hast du gerade gesagt?“
Ich keuche meine Antwort heraus. „Sie ist halb Mensch, ihr Vater...“
Er lässt seine Hand los, sieht mich aber ungläubig an. „Glaubst du wirklich an diesen Scheiß, dass jemand mit einem menschlichen Elternteil weniger ein Wolf ist?“
Wovon zum Teufel redet er? Natürlich ist sie weniger. Sie ist buchstäblich halb Wolf. Das bedeutet es, halb Mensch zu sein. Mein Vater hat mir das immer gesagt. Mischlinge sind schwächer und eine Belastung für das Rudel.
Das versuche ich jetzt Logan zu erklären. „Mein Vater sagt...“
„Dein Vater redet nur Scheiße“, knurrt er zurück. „Das solltest du inzwischen wissen.“
„So kannst du nicht mit ihm reden!“ Ich weiß, dass ich meinen zukünftigen Alpha nicht anschreien soll, aber ich weiß nicht, wo dieser Mist herkommt. „Er ist unser Beta und er...“
„...ist ein ignorantes, arrogantes Arschloch“, beendet Logan, seine Augen hart und kalt, während er mich anstarrt. „Und du wirst genauso sein, wenn du nicht aufpasst. Sadie unterscheidet sich nicht von dir und mir, Micah. Je eher du das begreifst, desto besser.“
Er dreht sich um und geht ohne ein weiteres Wort und lässt mich verwirrter zurück, als ich es schon lange nicht mehr war.
Und jetzt versucht Blair auch noch, ihre Hand vorne in meine Jeans zu stecken und holt mich zurück in die Gegenwart. „Willst du mich nicht, Baby?“, flüstert sie und zieht meinen Reißverschluss auf. „Bist du schon hart für mich?“
Blair und ich schlafen seit einigen Monaten miteinander. Alle in der Schule sagen, dass wir zusammen sind, aber so ist es nicht. Wir geben uns nur ein bisschen Stressbewältigung, wenn wir sie brauchen, und jetzt brauche ich sie mehr denn je, und sie offensichtlich auch.
Ich greife nach ihren Haaren und ziehe ihren Kopf hart zurück, genau so, wie sie es mag. „Willst du meinen Schwanz?“, frage ich und sie nickt gierig. „Dann bettel darum.“
Es erregt sie, so angesprochen zu werden, also spiele ich mit. Am liebsten wäre ich gleich zum s*x übergegangen, aber sie mag erst ein bisschen härteres Vorspiel.
„Bitte lass mich deinen Schwanz haben“, wimmert sie, während sich meine Faust in ihren Haaren verkrallt. „Füll mich und fick mich hart, bitte.“
Das reicht. Ich drehe sie um, beuge sie über den Küchentisch, schiebe ihren kurzen Rock hoch und ziehe ihren Slip gerade so weit herunter, dass ich meinen Schwanz hineinschieben kann. Natürlich ist sie schon feucht. Das ist sie immer.
Als ich hart in sie eindringe, schreit Blair meinen Namen, aber meine Gedanken sind schon wieder woanders. Ich lege meine Hand auf ihren Hinterkopf und halte ihr Gesicht nach unten, während ich weiter in sie eindringe. Wenn ich ihr Gesicht nicht sehe, kann ich mir vorstellen, dass sie irgendjemand sein könnte, und aus irgendeinem Grund ist es heute Sadies Gesicht, das mir in den Sinn kommt.
Ich sehe den Blick, den sie mir heute Morgen vor der Schule zugeworfen hat, als sie mich ein Arschloch genannt hat, den herausfordernden Blick in ihren Augen, und mein Schwanz pocht noch härter.
Das kann nicht richtig sein. Ich will sie nicht. Sie ist nicht mal eine von uns, sie ist nur ein Mischling. Ich versuche mir die Worte einzureden, die ich so oft von meinem Vater gehört habe, aber aus irgendeinem Grund macht es mich nur noch mehr an.
Blair stöhnt immer noch meinen Namen, aber als ich komme, sehe ich Sadies Gesicht im grellen Licht hinter meinen geschlossenen Lidern.
Was zum Teufel ist mit mir los?