Kapitel 28 Alexanders Perspektive Seit Monaten beobachte ich jede Bewegung von Aria. Ihr Rudel hat in der Zwischenzeit eine regelrechte Festung aus Sicherheitsmaßnahmen geschaffen, besonders an den Grenzen und rund um ihren Aufenthaltsort. Wo immer sie hingeht, scheint es, als stünde ein ganzer Trupp von Wachen um sie, bereit, sie zu beschützen, selbst innerhalb des Rudels. Der Kerl, der einst ihr Gefährte war, ist auch ständig in ihrer Nähe, wie ein Schatten, der sich einfach nicht vertreiben lässt. Glücklicherweise, so sagt man, hat sie kaum Zeit für ihn und versucht alles, um ihm aus dem Weg zu gehen. Das nimmt mir einiges an Kopfschmerzen, denn dann muss ich ihn wohl nicht loswerden, bevor ich Aria endlich für mich beanspruchen kann – falls sie ihn wirklich ablehnt, versteht sich. I

