Die Feier dauerte bis tief in die Nacht. Irgendwann zogen sich Elena und Zack mit Luna zurück ins Turmzimmer. Das Kind schlief sofort ein, erschöpft vom Tag, das Gesichtchen an Elenas Brust gedrückt. Zack deckte sie behutsam zu, strich ihr eine Locke aus der Stirn. Dann drehte er sich zu Elena. Sie stand am Fenster, sah hinaus in den fallenden Schnee. Der Mond stand voll und silbern am Himmel, warf sein Licht durch die Scheiben und malte silberne Streifen auf den Boden. Zack trat hinter sie, legte die Hände auf ihre Hüften. „Du bist unruhig“, stellte er fest. „Nicht unruhig. Nur... nachdenklich.“ „Worüber?“ Sie drehte sich um, sah ihm in die Augen. „Über das, was der Verlorene Schatten gesagt hat. Dass wir geheilt haben, was er nicht konnte. Aber was, wenn das Heilen nie aufhört? Wa

