Zack blieb stehen. Fünfzig Schritte vor dem Tor. „Lima“, rief er. Seine Stimme trug weit, ruhig, tödlich ruhig. „Tritt zur Seite.“ Lima schüttelte den Kopf. Langsam. Fast bedächtig. „Ich kann nicht.“ Elena trat einen Schritt vor. Zack wollte sie zurückhalten, doch sie schüttelte seine Hand ab. „Warum tust du das?“, fragte sie. Ihre Stimme brach fast. „Warum stehst du da und lässt ihn gewinnen?“ Lima sah sie an. Lange. Sehr lange. „Weil ich es satt habe, zwischen euch beiden zu stehen. Weil ich es satt habe, die perfekte Tochter zu sein. Weil ich... weil ich dich hasse, Elena. Und weil ich dich liebe. Und beides zusammen bringt mich um.“ Die Worte trafen Elena wie ein Schlag in den Magen. Sie spürte, wie das Schattenmal heiß wurde. Als wollte es sich ausdehnen, tiefer graben, ihre

