Der Hof lag still da, als hätte der Krieg selbst den Atem angehalten, um zuzusehen. Ascheflocken schwebten noch immer in der Luft, gemischt mit dem metallischen Geruch von Blut und dem scharfen Duft verbrannten Fells. Die Feuer brannten weiter, doch ihr Knistern klang jetzt gedämpft, fast ehrfürchtig. Kael war fort. Die Schattenwanderer waren zu nichts zerfallen. Die überlebenden Feinde hatten sich in den Wald zurückgezogen, verfolgt von den schnellsten Läufern des Silberrudels, die keine Gnade kannten. Elena stand mitten im Hof, die nackten Füße tief im blutgetränkten Schnee. Ihr Kleid war zerrissen, der Stoff dunkel und schwer von dem, was sie verloren und genommen hatte. Das Schattenmal auf ihrer Schulter strahlte noch immer, ein pulsierendes, lebendiges Ding, das mit jedem Herzschlag

