Die harten Linien waren weicher geworden. Die Narbe über seiner rechten Braue, die sie gestern Nacht im Feuerschein kaum bemerkt hatte, zog sich wie ein silberner Faden durch seine Haut. Sie hob die Hand und strich sanft darüber. Zack öffnete die Augen sofort. Kein Blinzeln. Kein Übergang. Nur diese plötzliche, scharfe Wachheit. „Du solltest schlafen“, murmelte er, die Stimme rau vom Rauch und von der Nacht. „Ich habe genug geschlafen.“ Er musterte sie einen langen Moment. Dann zog er sie näher, bis ihre Stirn seine berührte. „Du zitterst.“ „Nicht vor Kälte.“ Er verstand sofort. Das Band summte zwischen ihnen, ein leises, warnendes Lied. „Was spürst du?“ „Etwas kommt. Nicht nur Viktor. Etwas... Älteres.“ Zack setzte sich auf. Die Decke rutschte von seinen Schultern. Sein Blick wa

