Chapter 24

1109 Words

Die Himmels-Schlange Haku flog nicht wirklich, sondern bahnte sich vielmehr einen Weg durch die Realität des Himmels. Wir befanden uns kilometerweit über den östlichen Steppen, wo die Luft so dünn und kalt war, dass es sich anfühlte, als würde man Nadeln einatmen. Unter uns war die Welt ein verschwommener Teppich aus Indigo und Schatten; über uns ragten die Eisenberge wie die gezackten Zähne eines Titanen empor. Ich saß in der Nähe des Kopfes der Schlange und vergrub meine Hände in ihren leuchtenden Schuppen, um nicht vom Sturm weggefegt zu werden. Silas saß hinter mir, seine Arme um meine Taille geschlungen, sein Körper eine feste, warme Wand gegen den eisigen Wind. Kaelen saß weiter hinten, den Kopf gesenkt, während er sich am Rücken des Tieres festhielt. Die Höhe war offensichtlich qua

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