Kapitel Sechsunddreißig

843 Words

Kael war es gewesen, der vorgeschlagen hatte, einen Ausflug zu machen. Keine lange Reise, in ein anderes Land, mit dem Flugzeug und all der dazugehörigen Planung. „Ein Wochenende, irgendwohin, nur nicht nach München.“ Er hatte es an einem Mittwochabend beiläufig gesagt, aber mit einer Überzeugung in der Stimme, die mich vermuten ließ, dass die Idee gut durchdacht war. „Wohin?“, hatte ich gefragt. „Die Wachau.“ Er hatte mich angesehen. „Österreich. An der Donau. Alte Schlösser. Weinberge. Ich war mal beruflich dort und dachte, ich muss unbedingt wieder hin. Aber nicht allein.“ Ich dachte an das Wochenende, das ich bereits geplant hatte. Ich dachte an die Arbeit, die ich unbedingt erledigen musste. Ich dachte an all die anderen Gründe, warum ich wusste, dass ich nicht fahren sollte. „Wann?“,

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